Kinotipp: „Teresa – Ein Leben zwischen Licht und Schatten"

Kristin Undisz
27.11.2025
Zwei Frauen in Ordenstracht sitzen an einer Wand
© Vuelta Germany.
Kinotipp: „Teresa – Ein Leben zwischen Licht und Schatten"
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Der Film über sieben Tage im Leben von Mutter Teresa startet am 4. Dezember 2025 im Kino.

Teresa – Ein Leben zwischen Licht und Schatten

Biopic | Nordmazedonien/Schweden/Belgien/Dänemark 2025 | 104 Minuten

Regie: Teona Strugar Mitevska

Kinostart: 4. Dezember 2025

Der Film erzählt sieben Tage im Leben von Mutter Teresa im August 1948 in Kalkutta, in denen sie als Oberin eines Loreto-Klosters auf einen Brief aus dem Vatikan wartet und kurz davorsteht, ihren eigenen Orden zu gründen. Während sie wartet, möchte sie eine andere Schwester als ihre Nachfolgerin einsetzen, die jedoch unerwartet schwanger ist.

Die Hauptfigur schwankt sichtbar zwischen Pflicht und Zweifeln, zwischen Glauben und Ernüchterung. Diese Zerrissenheit – verstärkt durch Gewissensbisse und innere Kämpfe – bildet das Zentrum des Films. Teresa wird nicht als zukünftige Heilige gezeigt, sondern als Frau voller Fragen, Brüche und Sehnsüchte.

Die Ästhetik ist kontrastreich in schwarz-weiß gehalten, mit viel Schatten und Dunkelheit oder gleißendem Licht. Dazu kommt der Einsatz horrorartiger Elemente und elektronischer Musik, der bis zu einem wilden Hardrock-„Halleluja“-Tanz führt. Diese Kontraste wirken stark irritierend, aber sie verdichten die emotionale Unruhe der Figur.

Der Film überzeugt durch seine mutige Herangehensweise und die starke Besetzung – er bietet ein differenzierteres Bild von Mutter Teresa als gewohnt, mit Fokus auf Fragen von Glaube, Zweifel und Barmherzigkeit. Gleichzeitig bleibt er in Teilen sperrig, sodass er nicht unbedingt als klassisches Biopic-Unterhaltungsfilm durchgeht.

Trailer

Kritik des Katholischen Filmdienstes

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