KI in der Bildung

4.4.2024
Kuromon Ichiba Market, Ōsaka-shi, Japan
Andy Kelly auf unsplash
KI in der Bildung
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Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in Bildungszusammenhängen schreitet rasant voran. Kann KI die Rolle eines „digitalen Trainers“ übernehmen?

Künstliche Intelligenz erobert den Alltag - auch in Schule, Ausbildung und Studium

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in Bildungszusammenhängen schreitet rasant voran. In vielen Zusammenhängen ist es bereits selbstverständlich auf Künstliche Intelligenz als Hilfsmittel zurückzugreifen. Niemand will auf die Vorteile in Bezug auf Recherche und Materialsammlung verzichten, die durch Suchmaschinen, Datenbanken und Online-Lexika zur Verfügung stehen.

Was aber bedeutet der Einsatz von KI für Lernprozesse: Wie eigne ich mir Wissen an und wie entwickle ich ein Verständnis für dieses Wissen? Welches Verständnis ist notwendig, damit ich mein Wissen weitgehend selbstständig anwenden kann?

Erstes Beispiel:

Ein für KI werbender Artikel in "Magazin Schule"

"Um die besten Ergebnisse im Unterricht zu erzielen, ist es sehr wichtig, drei grundlegende Aspekte zu berücksichtigen: Der Inhalt muss dem Alter, dem Entwicklungsstand und den persönlichen Fähigkeiten jedes einzelnen Schülers angemessen sein. Bei Novakid, einer Online-Englischschule für Kinder zwischen 4 und 14 Jahren, helfen Algorithmen des maschinellen Lernens in Verbindung mit dem Feedback der Lehrkräfte, genau diese Ziele zu erreichen." (Magazin Schule)

Bereits in der Einleitung zum Artikel heißt es, dass Künstliche Intelligenz dabei helfe, "Interaktion, Neugierde und Spaß bei den Lernenden (zu) fördern". Diese Aspekte werden gemeinhin mit sozialem Lernen, also lernen in der Gruppe verbunden. Welche Rolle in diesem Zusammenhang Lernplattformen und individuell zu konfigurierende Lernprogramme spielen können, wird weiter diskutiert. Sicherlich können Lernprogramme dabei helfen, den Prozess der Aneigung effizienter zu gestalten.

"Anschließend wählt der Algorithmus auf der Grundlage der während der Lerneinheit gezeigten Leistungen aus, an welchen Teilen der Lernende arbeiten muss, und weist ihm Übungen zur Verbesserung zu. Auf diese Weise muss die Schülerin oder der Schüler nicht alles wiederholen, was er bereits weiß, sondern kann sich auf die Aspekte und Lerninhalte konzentrieren, die noch nicht im Kopf verankert sind." (Magazin Schule)

Das Aussprechen einer neu gelernten Sprache kann mit Lernprogrammen geübt werden, aber in der Gruppe sind die Reaktionen sicher vielfältiger, überraschender und damit auch näher an der Realität, in der die Sprache einmal Anwendung finden soll.

Zweites Beispiel:

Robotik, ChatGPT und Co.: Wie sich KI schon in der Grundschule erlebbar machen lässt

Auf der didacta in Stuttgart 2023 präsentierte der Pädagoge Carlo Maßmann für einen Schul-IT-Dienstleister aus Stolberg bei Aachen, das weltweit aufgesetzte Bildungsprogramm Intel®Skills for Innovation, das KI schon in der Grundschule erlebbar macht.

„Man kann sich aber ChatGPT gemeinsam mit den Schüler*innen anschauen. Dann merkt man: Das hat Grenzen. Und das kann man diskutieren.“ [...] „Gerade beim Thema KI müssen wir über die Regeln und Werte sprechen.“ (Carlo Maßmann auf Einfach.Digital.Lernen)

die Beschreibung seines Vortrages und ein Video seines Auftritts geben Aufschluss über seine Thesen.

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